Bundespräsident empfängt Aumühler Bürgermeister in Berlin



Körber-Stiftung und Bundespräsidialamt würdigen kommunalpolitisches Ehrenamt



Die Körber-Stiftung und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier luden am 2. und 3. März ehrenamtlich tätige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland nach Berlin ein. Auch Knut Suhk nahm an diesem Erfahrungsaustausch teil. Ziel der Veranstaltung: das Engagement der kommunalen Mandatsträgerinnen und -träger zu würdigen und ihre Bedeutung für die lokale Demokratie in den Mittelpunkt zu stellen. Neben einer Fachkonferenz erwartete die Teilnehmenden ein Empfang im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten. 



„Die kommunale Demokratie ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders – und sie lebt vom offenen Dialog. Daher freue ich mich sehr über die Möglichkeit, mit Bundespräsident Steinmeier und anderen Engagierten in den Erfahrungsaustausch zu treten und gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren“, sagte Knut Suhk.


 Den Auftakt bildete das Demokratie-Forum Kommunalpolitik der Körber-Stiftung. Rund 200 ehrenamtliche Amts- und Mandatstragende diskutierten gemeinsam mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die aktuelle Lage und Zukunft der Kommunalpolitik. 


Höhepunkt war ein Empfang durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 3. März. Neben einer Rede gab es die Gelegenheit zu einem Podiumsgespräch und einem Erfahrungsaustausch mit etwa 100 ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. 

Die Körber-Stiftung präsentierte zudem die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. Darin wurden die Rahmenbedingungen des Ehrenamts, aktuelle und zukünftige Herausforderungen in den Kommunen sowie die Erfahrungen der Amtstragenden mit Bedrohungen und Gewalt erfragt. 

Die Umfrageergebnisse sind über diesen Link verfügbar.

Aus dem Pressetext der Körber-Stiftung: Knapp 60 Prozent aller deutschen Städte und Gemeinden werden durch ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister verwaltet. Insgesamt setzen sich mehr als 6.000 ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister täglich für die lokale Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihren Kommunen ein. Doch hoher zeitlicher Aufwand, begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, wachsende Bürokratie und persönliche Anfeindungen machen es zunehmend schwieriger, diese Ämter zu besetzen. Vor diesem Hintergrund lud die Körber-Stiftung gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland zu den Veranstaltungen ein.

(red)