Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Die Gründer Aumühles legten Alleen an und pflanzten Bäume in ihre Gärten. Sie planten für die Zukunft, denn diese Bäume stehen noch, nach zwei Weltkriegen und diversen historischen Umbrüchen! Sie sind wunderschön, spenden kühlen Schatten und sind Lebensraum für unzählige Tiere. Wir als Gemeinde tun gut daran, die Bäume zu pflegen und für Nachwuchs zu sorgen. Wir wissen nicht, was in hundert Jahren sein wird, aber Menschen werden immer den Schatten von Bäumen genießen, sich über Blätterrauschen und Vogelstimmen freuen.

In Aumühle gelingt es uns gut, alte Bäume zu schützen. Beim Nachpflanzen junger Bäume könnten wir mehr tun – nicht alle abgestorbenen Alleebäume wurden bisher ersetzt, auch in privaten Gärten verschwinden Bäume oft ersatzlos. Immerhin werden im Herbst die jungen Zitronenahorne aus dem Rathausgarten in die Hofriedeallee umziehen und dort Lücken schließen.

Bäume pflanzen ist die einfachste und preiswerteste Maßnahme gegen den Klimawandel und seine Folgen. Es ist wichtig, auch dort zu pflanzen, wo es bisher wenig Bäume gibt. Für Aumühle könnte das heißen, bei der kommenden Sanierung des Weidenstiegs Bäume einzuplanen. Auch an der Großen Straße ist noch Platz für Bäume, früher war die Straße eine Allee. Und wenn Sie ein Grundstück besitzen und sich über braunen Rasen ärgern: Pflanzen Sie einen Baum, hitzetolerant und einheimisch, eine Eiche, einen Feldahorn oder einen Obstbaum. Sie werden zukünftig so wertvoll sein wie heute die Südterrasse!

GUNDULA ELSASSER

Dieser Beitrag erschien im Magazin „Der Sachsenwalder“ 9/2026.